Intel vs. PPC
Im Juni 2005 hat Apple bekanntgegeben auf Intel Prozessoren umzusteigen und ab 2006 werden Apple Macintosh Rechner mit Intel CPUs ausgeliefert. Bis dahin werkelte in den Macs ein PowerPC (PPC) Prozessor von IBM. Mit dem Wechsel zu Intel hat Apple nicht nur den CPU Hersteller, sondern auch die CPU-Architektur gewechselt. Ein PowerPC Prozessor arbeitet nach dem RISC (Reduced Instruction Set Computing) Prinzip, während die neuen Intel CPUs vom Typ x86 sind und nach dem CISC (Common Instruction Set Computing) Prinzip arbeiten. Dieser, und noch andere Unterschiede haben zur Folge, dass Software die auf einer Architektur läuft nicht ohne Änderung (mindestens neu Kompilieren) auf der jeweils anderen läuft.
Was hat das ganze jetzt mit Gaming zu tun?
Beim Kauf von Spielen muss man darauf achten, ob diese für die PowerPC oder die Intel Architektur geeignet sind. Zwar gibt es auf den Intel Macs eine Technologie namens Rosetta, die es möglich macht PPC Software auszuführen, allerdings laufen die Programme unter Rosetta eher langsam, zum spielen reicht es auf jeden Fall nicht.
So ist z.B. Unreal Tournament 2004 seiner Zeit als Spiel für den PowerPC erschienen, während z.B. das neue Myst Online: Uru Live nur für den Intel Mac erschienen ist. Eines der Spiele jeweils auf der anderen Architektur zu spielen wird nicht funtkionieren.
Auf der sicheren Seite ist man mit Spielen, welche als Universal Binary ausgeliefert werden, diese enthalten eigentlich zwei Versionen des Spiels und laufen auf beiden Architekturen ohne Performanceverlust.
Fazit
Beim Spielekauf sollte man unbedingt beachten, was für einen Mac man zu hause hat, mit Universal Spielen ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite, bei allen anderen sollte man erst gucken und dann kaufen.
